Home Kultur Florence Pugh: In sechs Jahren von Oxford nach Hollywood

Florence Pugh: In sechs Jahren von Oxford nach Hollywood

von admin_kernteam

Erst 2019 schaffte sie ihren großen Durchbruch, am Sonntag (9. Februar) könnte Florence Pugh bereits in den erlesenen Kreis der Oscar-Gewinner aufgenommen werden. Mit 24 Jahren gehört die junge Britin dank ihrer Darstellung in „Little Women“ bereits zum Favoritenkreis bei den diesjährigen Academy Awards. Ihre Schauspielkarriere begann sie allerdings erst vor weniger als sechs Jahren.

Geboren wurde Florence Pugh am 3. Januar 1996 in der englischen Universitätsstadt Oxford. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte die Tochter eines Restaurateurs und einer Tanz-Lehrerin mit ihren Eltern und drei Geschwistern in der spanischen Region Andalusien. Anschließend kehrte die Familie nach Oxford zurück. Bereits mit sechs Jahren entdeckte die Schwester von Musiker und Schauspieler Toby Sebastian (27, „Game of Thrones“) ihre Liebe für Akzente und komödiantische Darstellungen.

Karrierestart mit 18 Jahren

Vor sechs Jahren startete Florence Pugh dann mit der Rolle eines frühreifen Teenagers in „The Falling“ ihre professionelle Schauspielkarriere. Die Darstellung der damals 18-Jährigen wurde von der „Irish Times“ als „bemerkenswert“ bezeichnet, beim renommierten BFI London Film Festival erhielt sie eine Nominierung als „Bester britischer Newcomer“. Es folgte ein Engagement in dem amerikanischen Fernsehfilm „Studio City“, in dem sie neben „Will & Grace“-Star Eric McCormack (56) zu sehen ist.

Dass man Pugh nicht auf einen Rollentyp festlegen kann, bewies ihre Darstellung in „Lady MacBeth“ aus dem Jahr 2016. In dem Independent-Film verkörpert die damals 20-Jährige eine junge Frau, die eine unglückliche Ehe mit einem viel älteren Mann führt – eine Rolle, die ihr unter anderem den BIFA Award einbrachte. Es folgten Auftritte im Actionthriller „The Commuter“ neben Liam Neeson (67), der TV-Adaption „King Lear“ mit Anthony Hopkins (82) und dem Netflix-Film „Outlaw King“, in dem Chris Pine (39) die Hauptrolle spielt.

Sie überzeugt durch Wandlungsfähigkeit

Der große Durchbruch gelang der 1,62 Meter großen Schauspielerin im vergangenen Jahr. Ihre Rollen hätten kaum unterschiedlicher sein können, womit Pugh erneut ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellte. In „Fighting With My Family“ spielt sie neben Dwayne Johnson (47) eine professionelle Wrestlerin, in dem Horror-Film „Midsommar“ von Filmemacher Ari Aster (34) trifft sie auf schwedische Anhänger eines Kults.

Ihre erste Oscar-Nominierung – in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ – verdankt Florence Pugh allerdings ihrer Rolle in der Literatur-Neuverfilmung „Little Women“ von Regie-Wunder Greta Gerwig (36, „Lady Bird“). Als eigenwillige Künstlerin Amy March glänzt die 24-Jährige darin neben etablierten Stars wie Emma Watson (29, „Die Schöne und das Biest“) und Saoirse Ronan (25, „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“) – und lässt diese dabei fast schon alt aussehen.

Holt sie sich den Goldjungen?

Das Jahr 2020 ist noch jung, hält für Florence Pugh, die mit dem 20 Jahre älteren US-Serienstar Zach Braff (44, „Scrubs – Die Anfänger“) liiert ist, aber bereits einiges bereit. Neben dem amerikanischen Academy Award war sie in ihrer Heimat Großbritannien für einen BAFTA Award in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ nominiert – verlor allerdings gegen ihre „Little Women“-Filmmutter Laura Dern, die mit „Marriage Story“ ins Rennen zog. Außerdem wird die 24-jährige Blondine in diesem Jahr Teil des bombastischen Marvel-Universums: Ab Ende April misst sie sich in der Origin-Story von „Black Widow“ mit Kollegin Scarlett Johansson (35).


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