Home Wirtschaft Weltweite Klimabewegung: Greta Thunberg und ihre Familie wollen „Fridays for Future“ als Marke schützen lassen

Weltweite Klimabewegung: Greta Thunberg und ihre Familie wollen „Fridays for Future“ als Marke schützen lassen

von admin_kernteam

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre Familie wollen den Namen „Fridays for Future“ als Marke schützen lassen. Ein entsprechender Antrag ging am 23. Dezember 2019 beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) ein und wurde bereits veröffentlicht.

Antragsteller ist eine bisher unbekannte Stiftung, die „Stiftelsen The Greta Thunberg and Beata Ernman Foundation“. Zuvor hatte „Die Zeit“ berichtet.

Im Vorstand sollen Gretas Eltern sitzen

Ein Sprecher Greta Thunbergs bestätigte der Wochenzeitung, dass die Stiftung von Thunberg und ihrer Familie gegründet wurde. „Das Ziel der Stiftung ist die Förderung ökologischer, klimatischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie psychischer Gesundheit“, wird der Sprecher zitiert.

Die Stiftung sei „ein wichtiges Mittel, um in voller Transparenz Geld spenden zu können“. Im Vorstand der Stiftung würden Greta Thunbergs Eltern sitzen. Sobald Greta, 17, und ihre Schwester Beata, 15, volljährig sind, sollen sie nachrücken. 

„Es gibt keine Absicht, daraus Geld zu machen“

Der „Zeit“ zufolge versucht auch eine Unterstützerin und Vertraute Thunbergs, Janine O’Keeffe, 54, sich das Markenrecht auf bestimmte Produkte unter dem Namen „Fridays for Future“ zu sichern – dazu sollen etwa Rucksäcke, Mützen und Regenschirme zählen, wie aus einem Antrag auf Markenschutz hervorgehe.

Buttlar Klima und Kapitalismus 13.10Gegenüber der Zeitung habe sie gesagt, dass mit dem Antrag keine kommerziellen Interessen verbunden seien. „Es gibt keine Absicht, daraus Geld zu machen“, wird O’Keeffe zitiert. Der Name „Fridays for Future“ solle vor Missbrauch geschützt und verhindert werden, dass Produkte wie Rucksäcke hergestellt würden. Das hätten Anwälte empfohlen, die als „Lawyers for Future“ die weltweite Klimabewegung unterstützen. Greta Thunberg wisse über den Vorgang Bescheid. „Sie war in diesen Prozess involviert“, so O’Keeffe laut „Zeit“.

In den Genehmigungsverfahren könne noch bis Ende April Widerspruch durch die Öffentlichkeit gegen die Anmeldung von „Fridays for Future“ als Marke eingelegt werden. 

Quellen:„Die Zeit“, EUIPO (European Union Intelecctual Property Office, Antrag 018171380)


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